Kultur, Freizeit
Chössi-Theater

Das Chössi-Theater, beim Bahnhof Lichtensteig, bietet auf der bekannten Bühne Musik, Tanz und Theater der Kleinkunst-Szene aus der Schweiz – und der ganzen Welt.

Im stimmungsvollen Restaurant serviert das innovative Team von vielen freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu kulinarische Köstlichkeiten.

Die Chössi-Bühne, besticht durch ihre Nähe zum Publikum und sein überaus vielseitiges Angebot. Während der Saison wird wöchentlich zu einer Veranstaltung geladen. Hier begeisterten schon Gardi Hutter, Ursus & Nadeschkin, Linard Bardill, Kol Simcha, Sina, Peter Spielbauer, Dodo Hug, Pierre Favre, Patrik Widrig, Nikola Weisse, Peter Waters, Vera Kaa, Toni Vescoli, Alex Porter, das Dimitri-Ensemble, Schtärneföifi, die Sophisticrats, Pippo Pollina, Michael von der Heide, Masha Dimitri, die Theatergruppen «Mo Moll», «Tandem Tinta blu», «M.A.R.I.A», «Ond-drom», Peter Weber, Willi Valotti, Rigolo und viele mehr. Zu vielen hundert Vorstellungen wurde geladen, viele tausend Gäste sind gekommen. Das Chössi-Theater hat international bei Künstlerinnen und Künstlern und den Gästen einen hervorragenden Ruf. Das Theater wird neben den öffentlichen Vorstellungen auch als Probelokal vieler verschiedener Gruppen genutzt. Bluesmax hat sein letztes Album hier aufgenommen, Gardi Hutter und Ursus & Nadeschkin haben ihre Stücke hier geprobt und uraufgeführt.

 

Die Räumlichkeiten sind rollstuhlgängig.

 

Das aktuelle Programm ist online abrufbar.

http://www.choessi.ch



Bibliothek Wattwil

Gemeinde- und Schulbibliothek
Schulhaus Grüenau, 9630 Wattwil
Tel. 071 / 988 54 67
biblio.wattwil@bluewin.ch

Die Bibliothek Wattwil ist eine Gemeinde- und Schulbibliothek.
Das Bibliotheksteam berät Sie gerne. Es ist uns ein Anliegen, eine benutzerorientierte und topaktuelle Bibliothek zu führen.

In unserem Angebot haben wir 8'000 Medien für jedes Alter, unterteilt in:
- Belletristik
- Sachbücher
- Hörbücher
- DVD

Öffnungszeiten
Dienstag   15.30 - 17.30 Uhr
Mittwoch   17.00 - 19.00 Uhr
Freitag     18.00 - 19.30 Uhr
Samstag  10.00 - 11.30 Uhr

http://www.bibliothek-wattwil.ch/



Willy Fries
Selbstbildnis
Christoph im Wickeltuch 1939

Vor 100 Jahren, am 26. Mai 1907, wurde Willy Fries, Sohn von Wilhelm und Frieda Fries-Baumgartner, im "Jakobshof" in Wattwil geboren.

 

Der Toggenburger Kunstmaler Willy Fries (1907-1980) ist durch seine Kunstwerke in öffentlichen Gebäuden, seine Bilderzyklen, seine Portraitkunst, sowie durch seine Landschaftsbilder in der Schweiz und in Deutschland bekannt geworden.

 

Die Stiftung Willy Fries bietet die Möglichkeit an, Gemälde und Zeichnungen von Willy Fries anzuschauen. Das Angebot beinhaltet ein breites Spektrum aus der gesamten Schaffenszeit des Malers.

Die Ausstellung befindet sich im Archiv der Stiftung Willy Fries an der Ebnaterstrasse 34a in Wattwil.

Öffnungszeiten: auf Anfrage

Kontakt: Stiftung Willy Fries, 9630 Wattwil
Tel. 071 / 447 23 70, roland.braendli@steinach.ch



Interessantes Freizeitangebot
Für ein attraktives Dorfleben sorgt ein interessantes Freizeitangebot mit verschiedenen Sportanlagen, kulturellen Einrichtungen und eine stattliche Anzahl engagierter Vereine und Vereinigungen. Die vielfältigen Betätigungsmöglichkeiten sowie die vielen sportlichen und kulturellen Veranstaltungen und Anlässe für Jung und Alt machen Wattwil zu einem abwechslungsreichen Lebensmittelpunkt und bieten unzählige gute Gelegenheiten, in der Dorfgemeinschaft mitzuwirken, Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu pflegen.

Link Vereine



Kulturelle und landschaftliche Schönheiten
Franziskanerinnenkloster Sta. Maria der Engel aus dem Jahr 1621; Burg Iberg, um 1240; reformierte Kirche, erbaut 1848 von Felix Wilhelm Kubly; Geburtshaus von Ulrich Bräker im Näppis; reich ausgestattete Bauernhäuser in der Scheftenau, im Mösli und in Streubauweise im ganzen Gemeindegebiet; herrschaftliche Häuser am Dorfbach, an der Ringstrasse und an der alten Dorfstrasse, Fabrikantenhäuser im Bunt; geschlossene Arbeitersiedlung «Brendi»; Naturschutzgebiete Hüttenbüel und Salomonstempel; Aussichtspunkte Tweralpspitz und Köbelisberg.



Modernste Skatepark-Freiluftanlage der Schweiz
Am 8. September 2001 wurde der Skatepark «alley oop» in Wattwil seiner Zweckbestimmung übergeben.

Die neue Perle unter den Skateanlagen wird von Jugendlichen aus der ganzen Schweiz genutzt. Die Anlage bietet Skateboardern, Inline-Skater und BMX-Fahrern höchste Genüsse.

Hohe und weite Sprünge: Ein Besuch der Skateanlagen im Grüenauquartier lohnt sich auch für BesucherInnen.

Spass, Sport und Beschäftigung – was will man mehr!



Kino Passerelle
Insbesondere dank grosszügiger Unterstützung durch die politische Gemeinde Wattwil konnte das Kino Passerelle im November 1990 seine Türen öffnen. Jährlich finden rund 450 Vorführungen vorwiegend im Bereich Studiofilm und gutem Unterhaltungsfilm statt. Filmschaffende stellen sich dem Publikum, attraktive Rahmenprogramme ergänzen die Filme. Das Kino Passerelle ist weit mehr geworden als ein Filmvorführraum: ein lebendiger Ort der Begegnung.

Link Kino



Ruine Iberg
Schloss Iberg um 1830
Es ist nicht zu verwundern, dass sich die Grafen von Toggenburg und die Äbte des Klosters St. Gallen, deren Grundherrschaften bunt durcheinander lagen, oft als Rivalen gegenüberstanden. Um das Jahr 1240 liess der Abt durch seinen damaligen Dienstmann aus den Geschlechte der Iberg ob Wattwil eine Burg bauen. Die Festung Iberg sollte damals die überaus wichtigen Passübergänge über den Ricken und die Laad und damit die Rechte des Abtes sichern und jede kriegerische Handlung des Grafen überwachen. Kaum war das Werk vollendet, überfiel Graf Kraft I die Feste. Um die Iberg wieder in seine Hand zu bringen, baute der Abt um 1253 auf der östlichen Talseite, in der Waldwilde der Pfanneregg (am Weg vom Thurtal über Hemberg in das damals noch äbtische Appenzell) die Veste Bärenfels. Bereits im Jahre 1259 jedoch nahm der Abt das Schloss Iberg wieder ein. Später führten die Äbte und das Grafenhaus um den Besitz der Iberg noch öfters Fehden und auch von andern Kriegsereignissen wurde die heissumkämpfte Veste umbrandet.

Wer heute in die Burg eintritt, steht wahrscheinlich im oder über dem Kerker. In den feuersicheren Gewölben lagen auch die Kirchenschätze des Klosters St. Gallen, welche Fürstabt Pius Reher (1630–1654) während des Dreissigjährigen Krieges nach Wattwil bringen liess. Die Geschichte des Zerfalls beginnt um 1710 mit den Wirren vor dem Toggenburger Krieg. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts liessen sich Lehensleute im Schloss nieder und aus der Veste wurde ein Bauern- und Gasthaus. Da niemand mehr für den Unterhalt des Baus sorgte, zogen deren Bewohner anfangs des letzten Jahrhunderts aus dem schadhaften Gebäude weg und die Burg stand an die zwei Jahrzehnte leer. Und – so lesen wir in der von Kaplan Kobler über die Iberg verfassten Geschichte – dann kam der schwarze Tag, da Jakob Schwander's Unverstand und die Interesselosigkeit seiner Mitbürger die einst so stolze Veste zu einem trostlosen Trümmerhaufen machten. Fabrikant Schwander liess 1835 den gewaltigen Dachstuhl abbrechen und alles Holz und die Ziegel wegführen, wütend darüber, dass die Gemeinde seinen Vorschlag, das Schloss als Armenhaus zu übernehmen, ablehnte. Schutzlos dem Wetter preisgegeben, zerfielen die Mauern. Im Jahre 1883 ging dann die Burgruine durch Schenkung in das Eigentum der Gemeinde über. Heute erinnert noch der im Jahre 1902 wiederaufgebaute Turm auf prächtiger Anhöhe westlich des Dorfes an die vergangenen, bewegten Zeiten.



Feste und Bräuche
«Wattwiler Hämelfasnacht»; Flohmarkt (Anfang September); Weihnachtsmarkt (Ende November).



Biken und Wandern mit GPS-Navigationsgerät

Der Verkehrsverein Wattwil hat nach Herausgabe einer neuen, regionalen Wanderkarte im Frühling 2004 ein weiteres interessantes und zukunftsweisendes Projekt in Angriff genommen.

 

In Zusammenarbeit mit der Firma GEO-Tracks GmbH, Cham, wurden verschiedene Bike- und Wanderrouten mit einem Navigationsgerät abgefahren resp. abgelaufen und elektronisch erfasst. Der Biker resp. Wanderer kann bei Velo Speer an der Ebnaterstrasse 31 ein GPS-Gerät (Fr. 20.--/Tag) mieten und die gewünschte Route einspeisen lassen. Er wird dann elektronisch geführt. Durch diese Massnahme werden auch ortsunkundige Biker kanalisiert, was Friktionen mit Grundeigentümern oder anderen Freizeitaktivisten vermindert. Das Angebot soll laufend - den Bedürfnissen entsprechend - ergänzt werden. Wer zum Beispiel für eine Mountainbike-Tour sein GPS-Gerät mit den Daten von GPS-Tracks-com versieht, findet wie mit einem Auto-Navigationssystem auf dem gewünschten Weg zum Ziel.

 

Weitere Auskünfte bezüglich "Mountainbiken und wandern mit Navigationsgeräten in Wattwil und Umgebung" werden zudem auf dem Verkehrsbüro Wattwil (Gemeindehaus), Tel. 071 / 987 55 51 oder info@wattwil.ch erteilt.

Link zu GPS-Tracks.com